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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s6.48

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s6.48

Language
German

c4.s6.48

So ist durch unsre Erörterungen das Gebiet der absolut unregelmässigen Verbindungen verschiedener Versmaasse immer mehr eingeschränkt worden. Aber dies Gebiet zu beseitigen kann und darf nicht als das letzte Ziel der Kritik angesehen werden. Ein Rest, welcher der reinen, zufälligen Willkür der vedischen Dichter gehört, bleibt bestehen, wenn auch natürlich die Abgrenzung dieses Restes im Einzelnen vielfachen und teilweise unauflöslichen Zweifeln unterliegen wird. Von irgend welchen Zusammenstellungen verschiedener Versmaasse zu behaupten, dass dieselben unbedingt auszuschliessen seien und dass ihr Auftreten im überlieferten Texte für sich allein hinreiche, um uns die Beseitigung des Anstosses durch die Kritik oder Exegese ² postuliren zu lassen, geht schlechterdings nicht an. Wozu ein Wechsel des Metrums — sofern er nicht als einer der typischen Formen entsprechend von vorn herein unverdächtig ist — den Kritiker auffordern soll, ist nur dies, zu prüfen, ob mit dem metrischen Anstoss sich andre Anstoss gebende Momente — Momente des Sinnes, der rituellen Verwendung, der Liedordnung —