Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s7.13
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s7.13
- Language
- German
c4.s7.13
Mit der hier gewonnenen Anschauung von diesem Typus der aus zwei Triṣṭubh-Pâdas und einem dazwischen stehenden siebensylbigen (neunsylbigen u. s. w.) Pâda gebildeten Verse treten wir nun an die Untersuchung vom Rigveda X, 105 heran. Bei allen Zweifeln, zu welchen der dunkle und vielfach hoffnungslos verderbte Text im Einzelnen Anlass giebt, stellt sich doch mit vollkommener Deutlichkeit als der herrschende metrische Typus eben der vorher von uns beschriebene heraus: zwischen zwei Triṣṭubhreihen steht ein andrer, in diesem Liede überwiegend siebensylbiger Pâda, in der Regel von der Gestalt ◡ ⏑ ⏑ ⏑ ◡ ⏑ ⏑ ¹). Man erkennt die Triṣṭubhform leicht in den ersten Pâdas von Vers 1. 2. 3 ²). 4. 10. 11. (dazu Vers 7, wo Jagatî statt der Triṣṭubh); ebenso in den dritten Pâdas von Vers 2. 4. 5. 7. 8. 9. 11. Der siebensylbige zweite Pâda liegt, je nach dem Zustand des Textes, mit grösserer oder geringerer Sicherheit vor in Vers 1. 2. 4. 5. 7. 9. 10. 11. So stellt beispielsweise Vers 2 die normale Verbindung der drei Pâdas dar:
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit