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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s7.19

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s7.19

Language
German

c4.s7.19

Das Lied I, 120 (Vers 1—9), zu welchem wir uns jetzt wenden, hat mit den beiden eben besprochenen den Versumfang von drei Pàdas und weiter die als Regel auftretende Verbindung von zwei Triṣṭubhreihen ²) mit einer anomalen Reihe gemein. Aber die Ordnung der drei Pàdas ist eine andre; die anomale Reihe hat ihre regelmässige Stelle am Schluss des Verses. Sie ist bald siebensylbig (Vers 2. 5. 6. 8), bald neunsylbig (Vers 1. 3), und hat im Ausgang den fallenden Triṣṭubh-Rhythmus (àkṣhî ṣubhas patî dan, stanâbhujo' aṣiṣvîḥ, kathâ vidhâti apracetàḥ etc.). In Vers 4ᶜ erscheint mit gleichem Ausgang eine dreizehnsylbige Reihe (pàtam ca sahyaso yuvam ca rabhyaso naḥ). Neunsylbige Pàdas haben die erste Stelle in Vers 3 und wie es scheint auch in Vers 1 eingenommen, siebensylbige die zweite Stelle in Vers 1 und 2. Der schwierige Vers 7 besteht aus vier zum Theil dunklen Pàdas; im dritten könnte der in diesen Liedern häufige neunsylbige Typus vorliegen (tà no vasû sugopâ syàtam ³). Vers 9 endlich ist aus drei Triṣṭubhreihen zusammengesetzt, von welchen die dritte mit unbedeutender Variation eine Wiederholung der zweiten ist und so den Schluss des Liedes markirt.

Cites (1)