Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s7.22
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s7.22
- Language
- German
c4.s7.22
Es bleiben freiere metrische Bildungen, welche an den Eigenthümlichkeiten der hier erörterten drei Sûktaṣ nicht theilnehmen, noch an zwei Stellen übrig: in dem Tṛica VIII, 46, 14-16 und in dem Refrain der Zaubersprüche I, 191, 10-13. Es scheint, dass jeder Vers jenes Tṛica auf ein oder mehrere über das Metrum hinausreichende, exclamationsartige Worte ausgeht, wie solche in den Sâman-Gesangbüchern häufig am Ende der Verse erscheinen: Vers 14 yathâ, 15 nûnam atha, 16 nûnam aty atha oder vielleicht, wenn man dem vorangehenden dunklen kṛipayato einen regelrechten Jagatî-Ausgang abzugewinnen versuchen darf, yato nûnam aty atha, wo dann etwa kṛipâ (?) als Schluss des vorangehenden Pâda übrig bleibt. Sehen wir von diesen Anhängseln an die drei Verse ab, so scheinen dieselben in ihrem Haupttheil folgende Gestalt zu zeigen: 14: Gâyatrî-Pâda, fünfsylbiges Glied ¹), Gâyatrî-Pâda, Jagatî-Pâda. 15. 16: je zwei Jagatî-Pâdas.
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit