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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.125

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.125

Language
German

c4.s8.125

Bedenklich wird der Sprachforschung das Zulassen der Vocalgruppe aa erscheinen. Auch in den Fällen, in welchen die Herkunft der beiden a klar sein würde, wie im Nom. plur. der a-Stämme auf -aas, wird das Erscheinen des Hiatus noch in der Zeit des Einzellebens der altindischen Sprache nicht ohne Zögern zugestanden werden ⁴), und vollends Formen wie devânaam oder asthaat, deren Einordnung in bekannte Zusammenhänge einstweilen schwer oder unmöglich scheint, werden von jenem Bedenken noch in verstärktem Maasse getroffen werden. Ich glaube, dass der Erforscher des vedischen Textes dem gegenüber wenigstens eine annähernde Berechtigung hat zu behaupten, dass devânaam und asthaat nun einmal durch genügend sichere Ueberlieferung bezeugt ist, gleichviel ob es gegenwärtig erklärt werden kann oder nicht: denn so wie jetzt jene Formen sich hinter dem überlieferten devânâm und asthât verbergen — und sich, wenn sie nicht schon früher verdunkelt waren, nach den von der späteren Diaskeuase adoptirten orthoepischen Principien unvermeidlich verbergen müssen —, ist es in der That nicht weit davon entfernt, dass sie geradezu überliefert wären, so gut wie wir etwa martiam oder avatu ûtaye oder candraagrâs der Sache nach als überliefert ansehen dürfen.

Cites (1)