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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.142

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.142

Language
German

c4.s8.142

Bei Stämmen von dem Typus gir-, pur- ist die zweisylbige Messung häufig und sicher für das îr und ûr im Nominativ und vor consonantisch beginnendem Casussuffix belegt. So bei pûḥ, pûrbhiḥ I, 58, 8 ¹); 189, 2; VII, 15, 14; gîrbhiḥ VI, 21, 2; X, 92, 14. Hier findet wohl auch seine Erklärung der Vers VI, 24, 6 ậjim na jagmur || girvâho' aṣvâḥ. Es wäre ein textkritisches Wagniss, mit Grassmann die Sâmavedalesart girvâho anzunehmen, die offenbar nur, wie häufig im Sâmaveda, die scheinbare metrische Lücke auszufüllen bestimmt ist. Vielmehr ist die Schreibung gîrvâho mit zweisylbiger Messung von gîr- anzunehmen, vergl. dhûrshad, pûrbhid etc.

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