Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.155
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.155
- Language
- German
c4.s8.155
Auf dem Gebiet der Verbalflexion begegnen zunächst einige Fälle, in denen die Contraction des Augments mit dem anlautenden Wurzelvocal aufgelöst werden muss, so bei âñjan VI, 63, 3, aurṇoḥ VII, 79, 4, âvam X, 49, 3, aichaḥ X, 108, 5, vielleicht auch bei âstâm X, 85, 11. — Zweisylbig kann das â gemessen werden, das aus thematischem a mit dem Conjunctiv-character a contrahirt ist: sphurân VI, 67, 11; vardhâs X, 50, 5 ⁴). Vermuthlich gehen vom Conjunctiv auch die aa enthaltenden Formen der Wurzeln auf â — der abstufenden wie der nicht abstufenden — aus. Standen im Conjunctiv paanti, daas neben pânti, dâs, so konnten nach diesem Muster auch zum Indicativ pânti, dâs die Formen mit aa hinzutreten ¹). Bei den zu diesen Wurzeln gehörigen Nominalformen ²) mag vornehmlich der Nom. plur. (gopâs und daneben gopaas) den Ausgangspunct für die zweisylbigen Messungen gegeben haben. Von der Aufzählung der häufigen Belege — beide Wurzeln pâ, dâ, dhâ, sthâ, yâ ³) u. A. sind hier vertreten — dürfen wir absehen.
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- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit