Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.162
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.162
- Language
- German
c4.s8.162
Von Präpositionen und Partikeln endlich ist zuvörderst die Präposition â zu erwähnen (z. B. I, 131, 6; III, 62, 16; IV, 21, 6; VI, 11, 1; 17, 12; 29, 2; VII, 56, 18; VIII, 31, 10 etc.). Fraglich scheinen vâ und mâ; dagegen ist zweisylbiges nû häufig. Die Annahme von Grassmann (Wörterb.) und Benfey (Quantitätsversch. IV, 2, 27 fg.), dass in diesem nû die Partikel u enthalten sei, betrachte ich als verfehlt: gegen dieselbe spricht einmal, dass das zweisylbige nû sich auch im Gâthâdialect findet (Bartholomae Gâthâs 8), welcher die Partikel u nicht kennt, und sodann, dass auch in nûtanasya II, 20, 4 das û zweisylbige Geltung zu haben scheint.
Linked texts (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit