Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.2
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.2
- Language
- German
c4.s8.2
In unsrer obigen Erörterung der hinter der normalen Sylbenzahl zurückbleibenden Verszeilen (S. 35 fg.) haben wir eine Erscheinung nicht berücksichtigt, welche nach der Auffassung mehrerer Forscher jenem Typus der metrischen Anomalie zugehören würde: das Fehlen einer vom Metrum geforderten Sylbe, das besonders bei den Genetiven Pluralis auf -âm, daneben aber auch bei einer Reihe andrer Formen und Worte (wie akshâr, pânti, ṣreṣṭha etc.) in vielfacher Wiederkehr sich beobachten lässt.