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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.39

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c4.s8.39

Language
German

c4.s8.39

Die Untersuchung hierüber wird dadurch wesentlich erschwert, dass die vedischen Versmaasse nirgends zwei Kürzen hinter einander verlangen; in den prosodisch verhältnissmässig scharf bestimmten Ausgängen der Gâyatrî, Trishtubh und Jagatî finden wir stets die Abwechslung von Kürzen und Längen, und nur die Stelle unmittelbar hinter der Cäsur von Trishtubh und Jagatî liebt die Aufeinanderfolge zweier Kürzen, ohne dieselbe auch nur entfernt zur Regel zu erheben. Es empfiehlt sich nun, zweisylbig gemessene Vocale vor einfacher Consonanz, wie in der ersten Sylbe von vâtaḥ, bhàsâ, sûraḥ, der Untersuchung zu unterwerfen. Die betreffenden Worte haben meist in verschiedenen ihrer häufig gebrauchten Casus eine Gestalt, die sich bei trochäischer oder jambischer Messung des zweisylbigen Vocals sehr bequem für den Ausgang von Gâyatrî, Trishtubh oder Jagatî eignen würde; finden sie sich nicht an diesen Stellen, und zeigen sie dafür eine bemerkliche Vorliebe für die Stelle unmittelbar hinter der Trishtubh-Cäsur, so werden wir auf die pyrrhichische Messung des Vocals zu schliessen berechtigt sein.