Pramāṇa · Search · About · API

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s1.2

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s1.2

Language
German

c5.s1.2

Bekanntlich zerfallen die Bücher II—VII in Liederserien je nach den Gottheiten, das neunte Buch ähnlich je nach den Versmaassen. In den Büchern II—VII steht jedesmal eine Agniserie und nach ihr eine Indraserie an der Spitze. Die übrigen Serien eines jeden dieser Bücher sind, wie Bergaigne ¹) gezeigt hat, im Ganzen nach ihrer absteigenden Liedzahl geordnet, so dass bei gleicher Liedzahl die Verszahl des ersten Liedes (in absteigender Ordnung) entscheidet ²); dasselbe Princip beherrscht die Ordnung der metrischen Serien von Buch IX. Innerhalb der einzelnen Serie sodann folgen die Lieder wieder nach absteigender Verszahl auf einander: ein längst bekanntes Gesetz, welches Bergaigne noch durch die Bestimmung vervollständigt hat, dass bei gleicher Verszahl die Länge des Metrums, auch hier in absteigender Richtung, entscheidet (Jagatî, Trishtubh, Anushtubh, Gâyatrî, um die selteneren Versmaasse bei Seite zu lassen).