Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s2.23
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s2.23
- Language
- German
c5.s2.23
Man sieht aus dieser Zusammenstellung zuvörderst, dass Lieder an dieselbe Gottheit innerhalb einer Sammlung stets neben einander stehen. Demnächst ergiebt sich, zwar nicht ausnahmslos, aber doch so weit vorherrschend, dass ein blosser Zufall ausgeschlossen scheint, die Ordnung nach absteigender Verszahl: ohne Bevorzugung von Agni und Indra und ohne Rücksicht auf die Zahl der zu einer Serie gehörenden Lieder folgen die Serien auf einander je nach der Verszahl ihrer längsten Hymnen, und nach jedem längsten Lied folgen die übrigen an dieselbe Gottheit gerichteten Hymnen wieder in absteigender Folge. Von Verletzungen dieser Reihenfolge findet sich nur je eine in der Ṣyâvâṣva- und in der Nâbhâkagruppe; ein Indrâgnîlied steht dort hinter kürzeren Indraliedern, hier hinter einem kürzeren Agniliede.