Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s2.30
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s2.30
- Language
- German
c5.s2.30
1—5. Als zusammengehörig characterisirt durch die Anukramaṇî (Medhâtithi resp. Medhyâtithi, Devâtithi, Brahmâtithi), durch das regelmässige Erscheinen der Dânastuti am Ende jedes Liedes, und durch die Verbindung der Namen Kaṇvâs und Priyamedhâs. Die beiden letzten Characteristica treffen auch noch auf Lied 6 zu (Priyamedhastutâ harî, 6, 45; vergl. auch 8, 18), aber mir scheint doch 6, 1 (stomair Vatsasya vâvṛidhe) für die Zugehörigkeit dieses Liedes zur Vatsagruppe zu entscheiden. Durch vielerlei Beziehungen erweist diese letztere Gruppe sich als den vorangehenden Hymnen besonders nahestehend ¹), aber die deutliche Begrenzung des Gebietes, in welchem der Name Vatsa auftritt, begründet doch die Annahme einer bei 6 neu anfangenden Section. Zu demselben Ergebniss führen die Gottheiten der Lieder. In allen bis jetzt besprochenen Gruppen stehen die Hymnen an dieselbe Devatâ stets neben einander: mithin indicirt das Indralied 6, getrennt von den Indraliedern 2—4, ebenso wie das Aṣvinlied 8, getrennt von 5, eine neue Gruppe. In der Gruppe 1—5 liegt die zu erwartende Ordnung vor, verletzt nur beim ersten Hymnus ²): Indra 34, 42, 24, 21. — Aṣvinau 39.