Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s3.33
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s3.33
- Language
- German
c5.s3.33
Auch in der Ṣunaḥṣepagruppe (24—30) scheint mir die Ordnungsweise des achten Buches zu gelten. Im Einzelnen freilich herrscht manche Unsicherheit. In den Sûktas 25, 27, 30 liegen offenbar jedesmal mehrere Lieder vor, und zugleich sprechen Indicien der bekannten Art für Ṭṛicatheilung. Es scheint aber, dass an einigen Stellen mit dem neuen Ṭṛica ein neues Lied anfing, an andern nicht: worüber eine vollkommen sichere Entscheidung wohl unerreichbar ist. In 25 macht Vers 4 und 7 wohl keinen Liedanfang aus ³); Vers 12 scheint ein Schlussvers zu sein. In 27 scheint der bald trochäische, bald jambische Reihenausgang auf Trennungen hinter 6 und 9 zu führen. In 30 scheint hinter Vers 6 und 12 (troch. Rhythmus in 13 fgg.!), nicht aber hinter Vers 9 ein Neuanfang zu liegen; am Ende sondert sich ein Ṭṛicalied an die Aṣvin und eins an Ushas ab. Danach scheinen sich mir etwa folgende, der Anordnungsweise des achten Maṇḍala genau entsprechende Reihen herauszustellen: Varuṇa 15 ¹), 12, 9. — Agni 10, 6, 3, 4 ²). — Indra 9, 7, 6, 6, 4. — Aṣvinau 3. — Ushas 3.
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit