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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s5.11

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c5.s5.11

Language
German

c5.s5.11

Für die Beurtheilung der Vorgänge, in welchen sich die Zusammenordnung der verschiedenen Bestandtheile des Rigveda vollzogen hat, wäre es von grösster Bedeutung, wenn sich an dieser Stelle, an welcher abgesonderte Theile von ihnen allen zu einer Specialsannmlung vereinigt worden sind, die Spuren successiver Schichtungen dieser Elemente erhalten hätten. Aber mag nun der Erfolg künftiger auf die Provenienz der Pavamânatexte und ihre Zusammenhänge mit den einzelnen übrigen Sammlungen gerichteter Forschungen gross oder — was ich eher glaube — gering sein: Spuren der bezeichneten Art werden sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht finden. An vielen Stellen schliesst die Ordnung des neunten Buches nach Versmaassen und Verszahlen von vorn herein solche auf der Provenienz der Hymnen beruhende Schichtungen aus, und wo dieselben doch denkbar wären, scheinen schon die gegenwärtig erkennbaren Momente zu zeigen, dass sie in der That nicht vorhanden sind, dass die Reihenfolge der Vorgänge, in welchen zu verschiedenen Zeiten die Pavamânatexte verschiedener Liedersammlungen hier vereinigt worden sind, sich verwischt hat. —