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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.116

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.116

Language
German

c6.116

V. 9 aus ¹). Das vasoḥ sûnuḥ, welches hier die Taitt. Saṃh. zu Tage fördert, steht selbstverständlich auf einer Linie mit dem oben (S. 280) besprochenen vasoḥ sûnum der Taittirîya- und Sâman-Lesart von I, 127, 1. Zur Beurtheilung des pratarâm liefert Whitney Gramm. 1111c, 1119 die nöthigen Materialien. Es bleibt eine einzige Stelle übrig, an welcher die Yajus-Texte den überlieferten Rigveda zu verbessern scheinen: ajanayat in V. 8 für janayat. Und auch hier ist es zweifelhaft, sowohl ob überhaupt eine bessere Lesart vorliegt (denn das Metrum liesse sich durch Annahme der häufigen, auf der Vermischung der beiden Trishṭubh-Formen beruhenden Unvollständigkeit erklären; auch könnte man an zweisylbiges diauḥ denken), als auch, ob die Verbesserung, wenn es eine ist, auf Ueberlieferung oder auf einer in der That nahe genug liegenden Conjectur beruht. Uebrigens verdient dies ajanayat wie auch das martyeshu von V. 7 als Beispiel des gelegentlichen Anschlusses von V an eine von R abweichende Form der Textüberlieferung hervorgehoben zu werden.

Cites (1)