Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.125
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.125
- Language
- German
c6.125
Wenig empfehlend für die Recension von T M ist bhrâjanti in Vers 1 (gegen bhrâjante); der Ṛv. hat stets bhrâjase, bhrâjate, bhrâjante, nicht bhrâjasi etc. Auch unter den Lesarten, mit denen T oder M allein steht, begegnet — neben ein paar an sich unanstössigen Varianten, die natürlich nicht fehlen — nichts, was richtiger zu sein schiene als die Lesart von R, Vieles, was sich sofort als unbrauchbar erweist. So die hier und auch sonst stehend in T auftretende Entstellung der Ableitung von ish-kar (V. 5); die Dative râdhase mahe (5) statt des Genetivs; die Interpolation der zweiten Hälfte von Vers 5 auf Grund von Ṛv. III, 2, 4; das moderne, dem Ṛv. fremde, ausserdem metrisch unmögliche daivam für das alterthümliche daiviam (6); endlich mânushâ yujâ für m⁰ yugâ (6), eine übrigens auch im Sâmaveda zu Ṛv. IX, 12, 7 sich findende Variante.
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit