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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.136

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.136

Language
German

c6.136

Hier und da mögen bei den vorgenommenen Aenderungen Rücksichten auf die günstige Vorbedeutung der auszusprechenden Worte im Spiele sein, Rücksichten von dem Schlage, wie sie Śatap. Br. I, 4, 1, 35 besprochen sind: man wollte nicht hotāram viṣvavedasam sagen »ned aram ity ātmānaṃ bravāṇīti«, und sagte deshalb mit einem selbstgemachten Worte hotā yo viṣvavedasaḥ. Zusammenhänge dieser Art werden sich natürlich in der Regel dem Auge auch des scharfsichtigsten Philologen entziehen; vermuthet darf es immerhin werden, dass Rücksichten, wie sie an jener Stelle direct bezeugt sind, maassgebend dabei waren, wenn man X, 173, 1 nicht sagte, wie im Ṛigveda steht, mā tvad rāṣṭram adhi bhraṣat, sondern asmin rāṣṭram adhi śraya (T) oder asme rāṣṭrāṇi dhāraya (M¹): man wollte, scheint es, das ominöse bhraṣat vermeiden. Ebenso mag es sich auf das Bestreben, den glückbedeutenden Inhalt des Textes noch zu steigern, zurückführen lassen, wenn VII, 8, 4 für dyutāno daivyo’ atithiḥ śuṣoca nicht allein MT sondern auch V liest dīdāya daivyo’ atithiḥ śivo naḥ (vergl. Ṛv. V, 1, 8; VII, 9, 3).

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