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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.145

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.145

Language
German

c6.145

Nach diesen Erörterungen über die durch die Uebereinstimmung von TM repräsentirte Traditionsstufe seien zum Schluss noch einige der characteristischen Veränderungen erwähnt, welche sich M allein, weit über die gemeinsame Grundlage von TM hinausgehend, mit dem Text von X, 121 gestattet hat. In Vers 4 ist himavanto durch das farblose viṣve girayo ersetzt worden. Der dritte Pâda (R: yasye-mâḥ pradiṣo yasya bâhû) lautet: diṣo yasya pradiṣo pañca devîḥ — offenbar das Machwerk eines Bearbeiters, der an dem doppelten yasya des ursprünglichen Textes ¹) Anstoss genommen hat und durch die pradiṣo pañca devīḥ seine späte Zeit zur Genüge verräth. In Vers 5 ist der Versuch gemacht worden, die Worte yo’ antarikshe rajaso vimânaḥ (vergl. X, 95, 17) durch bequemer Verständliches (yo’ antariksham vimame varîyaḥ) zu ersetzen; II, 12, 2 hat dazu das erforderliche Material hergeben müssen. In der ersten Hälfte von V. 6 war das alterthümliche, nur im Ṛv. belegte krandasî dem Diaskeuasten anstössig; aus

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