Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.229
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.229
- Language
- German
c6.229
Aehnlich ist der folgende Fall. Vâj. Saṃh. XXXVIII, 22 wird der Vers acikradad vṛṣâ hariḥ etc. aufgeführt. In der correspondirenden Stelle des Brâhmaṇa (Ṣatap. Br. XIV, 3, 1, 26) heisst es: athâha vârṣâharam sâma gâyeti. Jener Vers ist die Yoni eben dieses Sâman, und er erscheint also in der Vâj. Saṃh. ohne allen Zweifel in dieser seiner Eigenschaft als Sâmantext. Nun stimmen in der Ueberlieferung des Ṛgveda (IX, 2, 6) und des Sâmaveda (I, 497) die beiden ersten Pâdas des Verses unter einander und, wie zu erwarten ist, auch mit der Vâj. Saṃhitâ überein. Der dritte Pâda aber zeigt eine Abweichung:
Linked texts (4)
- Vājasaneyisaṃhitā — Sanskrit
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit
- Śatapathabrāhmaṇa — Yājñavalkya & Śāṇḍilya (Vedic teacher), Sanskrit
- Sāmavedasaṃhitā — Sanskrit