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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.33

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.33

Language
German

c6.33

Verwechslungen ähnlich klingender Worte, durch welche die betreffenden Stellen sinnlos werden, weist der Text des Sv. häufig auf; es sei hier hervorgehoben avasvarat für das unzweifelhaft richtige avasparat VI, 42, 4 (vergl. VIII, 66, 14; X, 39, 6), und mit der Verwechslung der beiden Laute v und p in umgekehrter Richtung pṛṣṭim für vṛṣṭim IX, 39, 2. Vermischungen wie die von goṣâtiḥ und goṣâḥ IX, 61, 20 und Verzwitterungen wie die von suṣipra und ṣiprin VIII, 66, 2; 99, 2 seien hier gleichfalls als characteristisch für das Aussehen des Sv.-Textes verzeichnet. Nicht selten bringt derselbe geradezu Wortungetüme hervor wie kṣhâmîḥ für kṣhâmaḥ VIII, 70, 4, adadiṣṭa für adediṣṭa VIII, 45, 26, diṣasyati für daṣasyati IX, 3, 5 (ähnlich I, 139, 5), dyukṣoḥ für kṣoḥ IX, 97, 22, sasrate für sisrate¹) V, 1, 1, ṣundhyâ-vatâ für ṣubhrâvatâ IX, 15, 3, pupuri für papuri VI, 46, 5. Nicht viel besser ist IX, 90, 1 die Form sanishan, die als Participium Aoristi aufzufassen sein würde²), statt des klaren und durch eine Anzahl von Parallelstellen gesicherten sa-niṣhyan, oder der scheinbar zu maghavan gehörige Gen. plur. mahonâm, hinter dem theils der Gen. mahânâm von dem früh veralteten Stamm maha (VIII, 63, 1; 92, 3), theils das gleichfalls später ungebräuchlich gewordene mahâmaha (VIII, 46, 10) steckt.

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