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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.75.1

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.75.1

Language
German

c6.75.1

Treten wir nun mit diesen Voraussetzungen an die Untersuchung der thatsächlich vorliegenden schwarzen Yajustexte heran, so wird sich, glaube ich, das Aussehen derselben hinsichtlich der Trennung von Saṃhitâ- und Brâhmaṇa-Elementen doch wesentlich anders darstellen, als es für die herrschende, oben (S. 290) mit den Worten Weber’s wiedergegebene Ansicht der Fall ist. Beachten wir vor Allem die Weise, wie die beiden grössten und wichtigsten Hauptcapitel des in den Yajurveden zur Erörterung kommenden Stoffes im schwarzen Yv. dargestellt sind: das Neu- und Vollmondsopfer sammt dem Somaopfer¹) und zweitens die Lehre von der Schichtung des Feueraltars. In der Vâjasaneyi Saṃhitâ ist bekanntlich das Mantra-Material für das erstere Ritualgebiet in den Büchern I—X, für das zweite in XI—XVIII dargestellt; die zugehörigen rituellen Erklärungen finden sich im Śatapatha Brâhmaṇa in den Büchern I—V resp. VI—X. Entfernt sich nun beispielsweise die Taittirîya Saṃhitâ von dieser klaren Gruppirung des Stoffes in der That so weit und in der Richtung, wie es nach jenen Aufstellungen über den Gegensatz des schwarzen und des weissen Yv. angenommen werden müsste? Genau wie die Vâj. Saṃh. fängt auch die Taitt. Saṃh. an mit dem Spruch ishe tvorje tvâ; es folgen, wiederum durchaus parallel mit der Vâj.