Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.s1.15
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c6.s1.15
- Language
- German
c6.s1.15
Neben den besprochenen Stellen, an welchen Auslassungen oder Umstellungen von Versen vorliegen, sei noch Ait. III, 34 erwähnt, wo eine Aenderung des Wortlauts vorgeschrieben wird: tvam no vîro' arvati kshamethâ' (Ṛv. II, 33, 1) iti brûyân nâbhi na' ity, anabhimânuko haisha devaḥ prajâ bhavati. pra jâyemahi rudriya prajâbhir iti brûyân na rudrety etasyaiva nâmnaḥ paribhṛtyai. Das directe Zeugniss des Brâhmaṇa zeigt uns hier, um welcher Düfteleien willen ²) die überlieferte, ausdrücklich als zunächst in Betracht kommend erwähnte Lesart geändert wurde. Dass rudra richtig ist, braucht nicht erst bewiesen zu werden; die Echtheit von abhi . . . kshameta ergiebt sich aus dem gerade für das zweite Maṇḍala charakteristischen Sprachgebrauch (II, 28, 3; 29, 2; 33, 7); vergl. auch Taitt. Br. II, 8, 6, 9.
Linked texts (3)
- Taittirīyabrāhmaṇa — Sanskrit
- Aitareyabrāhmaṇa — Mahidāsa Aitareya, Sanskrit
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit