Pramāṇa · Search · About · API

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s2.86

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s2.86

Language
German

c7.s2.86

Aber wir kehren von dieser Abschweifung, die durch die Behandlung des sma veranlasst war, zu unsrer Hauptuntersuchung zurück. Wir haben uns mit den überaus spärlichen Fällen zu beschäftigen, in welchen die Verlängerung auf die fünfte Sylbe der Triṣṭubh- oder Jagatīreihe fällt³). Im Ganzen muss die Tendenz zu metrischer Verlängerung an dieser Stelle als ausgeschlossen angesehen werden; nur den bereits berührten speciellen Fall möchte ich ausnehmen, dass — was bekanntlich recht selten eintritt — in einem Pâda, der die Cäsur hinter der fünften hat, die vierte Sylbe kurz ist, wo dann die Neigung obwaltete, das der vierten entzogene Gewicht durch eine lange fünfte zu compensiren. In der That erscheint unter den wenigen überlieferten Beispielen einer verlängerten fünften jener an sich so seltene Fall der kurzen vierten verbunden mit der hinter der fünften folgenden Cäsur drei oder viermal, d. h. in Anbetracht der geringen Gesammtzahl jener Stellen unverhältnismässig häufig: I, 87, 2 ghṛitam ukṣatâ madhuvarṇam arcate I, 166, 8 pûrbhî rakṣatâ maruto yam âvata V, 55, 5 ud îrayathâ marutaḥ samudrataḥ. Wahrscheinlich gehört auch hierher IX, 103, 1 bhṛitiṃ na bharâ matibhir jujoṣate ¹).

Linked texts (1)