Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.21
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.21
- Language
- German
c7.s3.21
Haben wir so gesehen, wie die Behandlung des ursprünglichen ns vor Vocalen überall — bis auf den einen Fall, wo das Vorhergehen eines kurzen Vocals die Diaskeuasten zur Anwendung einer falsch formulirten Regel verleitete — auf vorzügliche Ueberlieferung schliessen lässt, so müssen wir jetzt dieselbe Lautgruppe vor Consonanten untersuchen. Was wir hier finden, ist leicht verständlich: vor Consonanten überwiegt das einfache n; der Zischlaut ist bis auf gewisse Ueberreste verloren gegangen; diese Ueberreste aber treten je nach der Natur des folgenden Lauts in verschiedenartiger Häufigkeit auf, am häufigsten vor c und t, mit welchen Consonanten der Zischlaut sich besonders bequem verbindet. In der Pausa erscheint nur n.