Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.25
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s3.25
- Language
- German
c7.s3.25
a) Vor ca (18 Fälle) und cid (3 Fälle) ist das s erhalten 2). Der avestische Sandhi lässt bekanntlich gleichfalls die besonders enge Verbindung eben dieser enklitischen Partikeln mit dem vorangehenden Worte erkennen. Ausnahmen finden sich in der Ṛig-Ueberlieferung bei cid nicht, bei ca nur zwei (Prât. 294): II, 1, 16 asmâñ ca; I, 72, 6 paṣûñ ca. Ich trage kein Bedenken hier den Text zu ändern. Die Entstehung der Corruptel liegt in beiden Fällen nahe. Neben paṣūñ ca steht sthātṛñ carathaṃ ca; der Sandhi der zweiten Wortgruppe hat den der ersten beeinflusst. Andrerseits neben asmāñ ca steht zwar tāṃs ca, so dass der erstere Sandhi doppelt befremden könnte: die Erklärung aber ergiebt sich aus I, 165, 14 asmāñ cakre, VIII, 3, 2 asmāñ citrābhiḥ, welche Stellen zu der Annahme geführt haben werden, dass bei asmān das s nicht eintritt.
Linked texts (2)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit
- Ṛgvedaprātiśākhya — Śaunaka, Sanskrit