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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.18

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.18

Language
German

c7.s5.18

Mit dieser Erkenntniss treten wir nun an den Fall des auslautenden o = as heran. Wie bei folgendem anderm Vocal als a agnay uta, viṣṇav uta in der überlieferten Schreibung zu agna uta, viṣṇa uta (d. h. agna’ uta, viṣṇa’ uta), so ist indras uta zu indra uta (indra’ uta) geworden. Wie bei folgendem a agne aṅga, viṣṇo aṅga geschrieben wird, aber dies sich durch den metrischen Fehler als agnay aṅga, viṣṇav aṅga — und daraus dann auf der Stufe der Entwicklung, welcher agna’ uta angehört, offenbar agna’ aṅga, viṣṇa’ aṅga — herausstellt, so wird auch indro aṅga geschrieben, und auch hier tritt derselbe metrische Fehler hervor. Der Schluss liegt auf der Hand: auch hier ist in der That parallel mit der durch indra uta (d. h. indra’ uta) repräsentirten Phase anzusetzen indra aṅga (indra’ aṅga)¹). So langen wir auch für das finale o = as bei der gleichen Erkenntniss an wie für das finale o = a + u und das finale e, dass nämlich, um einen vor langer Zeit von Weber (Kuhn’s Beitr. III, 401) gebrauchten Ausdruck zu wiederholen, der ganze Unterschied zwischen der Behandlung vor a und vor den übrigen Vocalen »nur ein so zu sagen literarischer« ist²).

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