Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.79
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s5.79
- Language
- German
c7.s5.79
svatavāṅ ṛiṣvaḥ IV, 20, 6. Nach den Ausführungen J. Schmidt's¹ muss es für wahrscheinlich gelten, dass die Stämme suavas, svatavas, vibhvan von der Analogie der vāṃs-Stämme erfasst wurden und so den Nominativ suavāṅ, svatavāṅ, vibhvāṅ (neben vibhvā) bildeten. Hier lagen also zufälligerweise an einer Reihe von Stellen gerade vor dem ṛi-Vocal Formen auf -āṅ vor, die theils im Padapāṭha thatsächlich als an sich auf -ā ausgehend angesehen werden, theils sehr wohl so angesehen worden sein können. Hiermit war, wie ich meine, die Veranlassung zur Aufstellung der Regel gegeben, dass — vom Fall der Contraction abgesehen — ā vor ṛi nasalirt wird, welcher Regel zu Liebe dann die Schreibungen kadaṅ ṛitacid etc. sammt den analogen Schreibungen am Pādaende in den Text gesetzt sein werden.
Cites (1)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit