Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s6.8
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s6.8
- Language
- German
c7.s6.8
Sollte nicht andrerseits neben der Verbindung -s t-, welche wegen des gleichartig dentalen Characters der beiden Laute in der überlieferten Sprache zur Alleinherrschaft gelangt ist, in den Fällen der grösseren Wortferne, etwa unter dem Einfluss der durch die Triṣṭubh-cäsur bedingten Auseinanderrückung der Worte, auch die Pausaform -ḥ t- bestanden haben? Vermuthungen wie diese dürfen geäussert werden, so klar es ist, dass hier, wo das Metrum keine Indicien giebt, alle Versuche den Text im Einzelnen entsprechend durchzucorrigiren ein blosses Spiel der Phantasie sein würden.