Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s6.9
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s6.9
- Language
- German
c7.s6.9
Es liegt nahe anzunehmen, dass auch in der Sandhibehandlung des auslautenden r ähnliche Verschiedenheiten concurrirender Möglichkeiten verwischt sind. Sollte nicht an manchen Stellen, wo in der Ueberlieferung, den traditionellen Sandhiregeln entsprechend, statt des auslautenden r das ḥ der Pausa oder die durch die Vermischung des r-Auslauts mit dem s-Auslaut herbeigeführten ¹) Formen erscheinen, in der ursprünglichen Aussprache im Fall engster Verbindung mit dem folgenden Worte das r erhalten geblieben sein, wie es im Wortinnern in der entsprechenden Stellung lautgesetzlich erhalten worden ist? Da sich z. B. die Enclitica ca und cid stets als in engster Verbindung mit dem vorangehenden Wort stehend erweisen, ist es nicht wahrscheinlich, dass statt des überlieferten svaṣ ca (VII, 66, 9), ahaṣ ca (VI, 9, 1), sasvaṣ cid (VII, 59, 7; 60, 10) wir vielmehr suar ca, ahar ca, sasvar cid anzunehmen haben, entsprechend der unveränderten Erhaltung der Lautgruppe rc im Wortinnern (arcati, varcas; vergl. auch svarcakshas; svarpati Ṛv. gegen svaḥpati Sv.)?
Cites (2)
- Ṛgvedasaṃhitā — Sanskrit
- Sāmavedasaṃhitā — Sanskrit