Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s8.16
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c7.s8.16
- Language
- German
c7.s8.16
¹ Die bekannte Regel, dass 1 durch 2 vertreten wird, wenn 3 folgt, kann doch kaum besagen, dass der Udātta vor folgendem tiefsten Ton in der ersten Hälfte über sein eigentliches Niveau erhöht, sondern nur, dass er in der zweiten Hälfte unter dasselbe gesenkt wird. — So lässt auch das Riktantra (Sūtra 53) die erste halbe Mora des Svarita auf der Höhe, nicht über der Höhe des Udātta liegen, und sagt die Nāradaśikshā (Burnell, Riktantra, Introd. XL): uccād uccataram nāsti. Wenn das Riktantra (61) dann freilich doch den Pracayaton dem Udātta gleichsetzt (vergl. Nāradaśikshā a. a. O. XXXIX), so passt dies ebenso wenig zu dieser Auffassung des Svarita (vergl. S. 483 Anm. 2 und die dort citirte Note Whitney's), wie es sich mit der Bezeichnungsweise der MSS. vereinigen lässt.
Linked texts (1)
- Nāradīyāśikṣā — Nārada, Sanskrit