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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c8.26

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c8.26

Language
German

c8.26

Beseitigen wir die an dieser Stelle sichtbaren Versuche, eine vorhandene Differenz zu beschönigen, so bleibt die Thatsache übrig, dass Śaunaka in seinem Rigveda 15 Verse mehr zählte, als wir — soweit ersichtlich, unter Anwendung derselben Zählungsweise — in dem unsrigen finden. Ich glaube doch kaum, dass sein Text in der That mehr enthielt als der heutige: wir würden darüber aller Wahrscheinlichkeit nach informirt sein. Er kann leicht einige längere Verse unter Absonderung von ekapadās²) oder dvipadās als zwei Verse gerechnet haben oder in irgend einer andern Art, die sich der Feststellung entzieht, von unsrer Zählungsweise abgewichen sein. Dass wirkliche Abweichungen seines Textes von dem unsrigen im Umfang und der Umgrenzung der Samhitā, falls sie überhaupt anzunehmen sind, nur gering gewesen sein können, geht übrigens aus den besprochenen Zahlen in jedem Falle hervor.