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Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c9.36

Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c9.36

Language
German

c9.36

der Lieder ¹) kann ich bei Śâṅkhâyana nichts entdecken: abgesehen von dem oben (S. 516) erörterten Fall der Lieder VIII, 58 und X, 88 und von irrelevanten Kleinigkeiten, wie dass der Vers VI, 63, 11, in der Vulgata als ekapadâ besonders gezählt, bei Ś. (VI, 6) mit dem vorangehenden Verse zusammen als pañcapadâ gerechnet ist. Dagegen liefern auf Schritt und Tritt die Angaben des Ś. ausdrückliche Bestätigungen der Textgestalt unsrer Vulgata: so, um nur Einzelnes aus dem übergrossen Material hervorzuheben, die XVIII, 14 sich findenden Angaben über eine Reihe von Versen, die mit ihrer laufenden Ordnungsnummer richtig angegeben werden, aus dem buntscheckigsten Liede der ganzen Saṃhitâ, VIII, 46, oder Verssummen wie die 100 Verse der Śunaḥśepaerzählung XV, 17 fgg., oder die 100 Triṣṭubh XVIII, 19, und zahlreiche andere Angaben über Verszahlen und Summen, die sich, nach Allem, was ich sehen kann, stets in unsrer Saṃhitâ genau bewahrheiten ²). So weit also bis jetzt hat beobachtet werden können — und hier beziehe ich mich neben den meinigen auch auf die Nachforschungen Hillebrandt’s, welchem offenbar haltbare Spuren von Varianten nicht begegnet sind¹) — geht, von Kleinigkeiten wie den oben erwähnten abgesehen, der Text, welchen Śâṅkhâyana voraussetzt, in unserm Text auf, und wir haben kein Recht und keinen Anlass, unsre Annahmen weiter auszudehnen als bis zu der blossen Denkbarkeit, dass Differenzen — gewiss in keinem Falle zahlreiche und bedeutende — vorhanden gewesen und in der Ueberlieferung des Śâṅkhâyanasûtra nachträglich beseitigt sein können.

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