Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c9.38
Die Hymnen des Rigveda, Bd. I: Metrische und textgeschichtliche Prolegomena c9.38
- Language
- German
c9.38
² Die Angabe von Śâṅkhâyana XII, 2, dass »dâṣatayîshu« 47 Gâyatrîs an Mitra und Varuṇa, 44 gâyatrî an Indra, 46 Gâyatrîs an Indra und Agni enthalten seien, giebt in ihren beiden letzten Puncten zu keinen Bedenken Anlass. Aber auch die 47 Gâyatrîs finden sich leicht; es sind dies offenbar die in den vorangehenden Sûtras von Ś. aufgezählten 12 Einzelverse — ihre Reihe folgt der Ordnung der Saṃhitâ — und 12 Tricas (= 35 Versen, da der Vers V, 68, 3 in zwei Tricas gezählt ist) an Mitra und Varuṇa, neben denen allerdings in einigen Versen auch Aryaman genannt ist. — Angaben ähnlicher Art über die »dâṣatayîshu« sich findenden 104 aindrâ bârhatâḥ pragâthaḥ und 29 (aindrâḥ) sâtobârhatâḥ tricaḥ giebt bekanntlich Lâṭyâyana X, 6, 3. 6. Um die erstere Zahl zu verificiren, muss man sich erinnern, dass neben der Verbindung von Bṛhatî und Satobṛhatî auch noch andre Combinationen als bârhatâ pragâtha bezeichnet werden. Die zweite Angabe — in welcher sâtobârhatâ in einem andern als dem gewöhnlichen Sinn genommen ist, vergl. Ind. Stud. VIII, 97 — ist nach dem Nidânasûtra V, 3 so zu verstehen, dass 87 derartige Verse vorhanden sind, welche sich zu 29 Tricas verbinden lassen. Bei einigen Versen
Linked texts (4)
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- Nidānasūtra — Patañjali (grammarian), Sanskrit