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Altindische Grammatik v3.c9.3542

Altindische Grammatik v3.c9.3542

Language
German

v3.c9.3542

c) Belegt sind als Simplicia mehrere Neutra. Sicher ererbt v. rikthá- (kl. als Neutrum bezeugt) „das Erbe“ : gAw. irixta- (lies -ϑa-) „Lebensfazit“ zu v. ric- „Platz machen, räumen“, kl. gútha- „Exkremente“ (auch Mask.) : jAw. gūϑa- (s. a), RV. 2, 14, 4d bhrthá- (Genus?) „das Bringen“ : jAw. bərəϑa- „Besitz“ : v. bhr-; wahrscheinlich ererbt v. ukthá- „Lied, Spruch“ : v. vac- „sprechen“, vgl. gAw. jAw. uxϑa- (das zugleich ai. uktá- „gesprochen“ entspricht). — Nicht als ererbt erweisbar sind v. gáthá- „Gesang“ (Ntr. gemäß dem Mantra ŚŚS. 18, 15, 5b = AitĀr. 5, 2, 2; Mask. SV. 1, 446b = 1, 5, 2, 1, 10) : v. gai- „singen“, v. tírthá- „Tränke, Furt“ (Ntr. gemäß VS. 16, 61, ŚB. 12, 2, 1, 1. 5 usw.) : v. tr- „hinüberkommen“, AV. B. nāthá-, n. „Hilfe“ ep. kl. m. „Schutzherr, Herrscher“ (v. a-nāthá- „Schutzlosigkeit“) : gr. ó-vi-νη-μι Wackernagel Dehnungsgesetz 50, v. nīthá- „Liedweise“ : v. nī- „führen“, v. yūthá- „Herde“ : v. yū- „festhalten, an sich ziehen“; alle mit konkreter Bedeutung. Dazu mit unbezugtem Geschlecht v. hátha- „Schlag“ (s. b) : v. han-. S. auch -ūtha- § 326.

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