Geschichte der indischen Litteratur v1.c3.5
Geschichte der indischen Litteratur v1.c3.5
- Language
- German
v1.c3.5
Über die Werke, aus denen ich geschöpft habe, und denen ich zu Danke verpflichtet bin, geben die Anmerkungen zu den einzelnen Abschnitten Aufschluſs. Was ich den grundlegenden ›Akademischen Vorlesungen über indische Literaturgeschichte‹ von Albrecht Weber (2. Aufl., Berlin 1876) und den so überaus anregenden und wertvollen Vorlesungen über ›Indiens Literatur und Kultur in historischer Entwicklung‹ von Leopold v. Schroeder (Leipzig 1887) verdanke, konnte natürlich nicht in jedem einzelnen Falle verzeichnet werden. Manches verdanke ich auch, ohne daſs es immer besonders erwähnt wäre, den wertvollen ›Bulletins des Religions de l'Inde‹ von A. Barth (in der Revue de l'Histoire des Religions, t. I, III, V, XI, XIV, XXVIII f., XLI f., und XLV (1880—1902). Die geistvollen Essays von H. Oldenberg, ›Die Literatur des alten Indien‹ (Stuttgart und Berlin 1903), haben es mehr mit einer ästhetischen Betrachtung und Würdigung der indischen Litteratur zu tun, die meinen Absichten ferner lag. Die für ihre Zwecke ganz nützlichen Werke von A. Baumgartner (Geschichte der Weltliteratur II. Die Literaturen Indiens und Ostasiens, 3. und 4. Aufl., Freiburg i. B. 1902), A. A. Macdonell (A History of Sanskrit Literature, London 1900) und V. Henry (Les Littératures de l'Inde, Paris 1904) boten mir kaum etwas Neues. Die überaus kurze, in ihrer Kürze aber ganz vortreffliche Übersicht über die indische Litteratur von Richard Pischel in Teil I, Abteilung VII (»Die orientalischen Literaturen«) des Sammelwerkes »Die Kultur der Gegenwart« (Berlin und Leipzig 1906), erschien erst, als mein Manuskript bereits fertig und zum Teil gedruckt war. Nicht unerwähnt möchte ich die Dienste lassen, welche mir die für jeden Orientalisten so unentbehrliche »Orientalische Bibliographie« von Lucian Scherman geleistet. Schließlich sei noch allen jenen, welche den ersten, vor zwei Jahren erschienenen Halbband einer wohlwollenden Besprechung oder einer sachlichen Kritik unterzogen, mein inniger Dank ausgesprochen.