Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.14
Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.14
- Language
- German
v1.c8.s2.14
Drei solche Zeilen bilden die Gāyatrī und vier solche Zeilen die Anuṣṭubh genannte Strophe. In der älteren Poesie steht die Anuṣṭubh an Beliebtheit weit hinter der Gāyatrī zurück. Später ist es umgekehrt: die Anuṣṭubh wird der gewöhnliche Vers, und aus ihr entwickelt sich der Śloka, das eigentliche Versmaſs der epischen Dichtung. Seltener vorkommende Metren sind die aus fünf achtsilbigen Zeilen bestehende Paṅkti und die aus sechs solchen Pādas bestehende Mahāpaṅkti.