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Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.212

Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.212

Language
German

v1.c8.s2.212

»Gar mannigfach ist unser Sinn,
Verschieden, was der Mensch sich wünscht:
Radbruch der Wagner, Beinbruch der Arzt,
Der Priester den, der Soma preſst, —
Dem Indra ströme Soma zu!

Der Schmied mit dürrem Reiserwerk
Mit Flederwisch als Blasebalg,
Mit Ambossstein und Feuersglut
Wünscht einen, der das Geld nicht spart, —
Dem Indra ströme Soma zu!

Ich bin Poet, Papa ist Arzt,
Die Küchenmühle dreht Mama,
So jagen vielfach wir nach Geld,
Wie Hirten hinter Kühen her, —
Dem Indra ströme Soma zu!

Das Streitroſs wünscht den Wagen leicht,
Zulächeln, wer Anträge stellt,
Hirsutam vulvam mentula,
Es wünscht der Frosch den Wasserpfuhl, —
Dem Indra ströme Soma zu!«