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Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.248

Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s2.248

Language
German

v1.c8.s2.248

»Drei Mütter und drei Väter tragend steht der Eine aufrecht da, und nicht ermüden sie ihn; auf dem Rücken des Himmels dort beratschlagen sie mit der allwissenden, aber nicht allumfassenden Vāc (Göttin der Rede).
Wer ihn gemacht hat, der weiſs nichts von ihm; wer ihn geschaut hat, dem ist er verborgen; er liegt eingehüllt im Schoſs der Mutter; viele Kinder hat er und ist doch zur Nirṛti eingegangen¹).
Der Himmel ist mein Vater und mein Erzeuger, da ist der Nabel; meine mir angehörige Mutter ist diese groſse Erde. Zwischen den zwei ausgebreiteten Somagefäſsen ist der Mutterschoſs; da hinein legte der Vater den Keim in die Tochter.«

Cites (1)