Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s3.120
Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s3.120
- Language
- German
v1.c8.s3.120
>Der Himmel hier und Erde hat erschaffen,
Der in die Dinge sich wie in ein Kleid hüllt,
In dem die Pole, die sechs Weiten ruhen,
Durch die er wie ein Vogel hoch hindurchblickt, —
>>Ihm, dem zornmüt'gen Gott, sei der ein Greuel,
>>Wer den dies wissenden Brahmanen schindet;
>>Erschüttre ihn, o Rohita, zermalm ihn,
>>Leg ihn in Fesseln, den Brahmanenschinder!
Durch den zu ihrer Zeit die Winde brausen,
Von dem herab die Meere sich ergieſsen, —
>>Ihm, dem zornmüt'gen Gott u. s. w.
Der sterben lässt und leben lässt, von dem
Ihr Leben die Geschöpfe alle haben, —
>>Ihm, dem zornmüt'gen Gott u. s. w.
Der, wenn er einhaucht, Erd' und Himmel sättigt,
Durch seinen Aushauch füllt den Bauch des Meeres, —
>>Ihm, dem zornmüt'gen Gott« u. s. w.²)