Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s3.130
Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s3.130
- Language
- German
v1.c8.s3.130
So geht es acht Verse hindurch fort. Dann folgen neun Verse, in denen nach allem möglichen gefragt wird, was zum menschlichen Organismus und zum Menschenleben überhaupt gehört: »Woher stammt Lust und Unlust, woher der Schlaf, die Angst, die Mattigkeit, woher alle Freuden und Wonnen des Menschen? Woher Not und Elend?« u. s. w. Durcheinander wird in demselben Tone gefragt, wer das Wasser in den Körper, das Blut in die Adern gelegt, woher der Mensch Gestalt, Gröſse und Namen bekommen, wer ihm Gang, Verstand, Atem, Wahrheit und Unwahrheit, Unsterblichkeit und Tod, Kleidung, langes Leben, Kraft und Schnelligkeit verliehen hat, u. s. w. Es wird dann weiter gefragt, woher der Mensch seine Herrschaft über die Natur erlange, und alle diese Fragen werden dahin beantwortet, daſs der Mensch als Brahman (Weltseele) das geworden, was er ist, und all seine Macht erreicht habe. So weit ist der Hymnus nicht gerade schön, aber wenigstens ziemlich klar. Nun folgt aber der gewöhnliche mystische Schwindel in den Schluſsversen 26—33, wo es z. B. heiſst: