Pramāṇa · Search · About · API

Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s3.134

Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s3.134

Language
German

v1.c8.s3.134

Himmelhoch über dieser Versemacherei, die weder Philosophie noch Poesie ist, steht ein Hymnus des Atharvaveda, den man um einiger Verse willen, die sich auf die Entstehung der Erde beziehen, zu den kosmogonischen Hymnen zu rechnen pflegt, der aber frei von aller und jeder Mystik ist und eigentlich auch recht wenig Philosophie enthält, — dafür aber um so mehr wahre Poesie. Es ist der herrliche Hymnus an die Erde, Ath. XII, 1. In 63 Versen wird hier Mutter Erde als die Trägerin und Erhalterin alles Irdischen gepriesen und um Glück und Segen und Schutz vor allem Bösen angerufen. Einige wenige Verse in wörtlicher Prosaübersetzung müssen genügen, um eine Vorstellung von einem der schönsten Erzeugnisse der religiösen Dichtung Altindiens zu geben:

Cites (1)