Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s3.87
Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s3.87
- Language
- German
v1.c8.s3.87
Hierher gehört auch der groſsartige Hymnus an Varuṇa (Ath. IV, 16), dessen erste Hälfte die Allmacht und Allwissenheit Gottes in einer Sprache feiert, die uns aus den Psalmen geläufig ist, die aber in Indien nur äuſserst selten gehört wird, während die zweite nichts anderes ist als eine kräftige Beschwörungsformel gegen Lügner und Verleumder, wie sie im Atharvaveda nicht selten sind. Ich gebe das merkwürdige Gedicht in der Übersetzung von R. Roth¹):
Linked texts (1)
- Atharvavedasaṃhitā — Atharvan & Aṅgiras, Sanskrit