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Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s7.60

Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s7.60

Language
German

v1.c8.s7.60

»Paarweise holt er die Opfergeräte herbei, und zwar: Sieb und Feueropferlöffel, Holzmesser und Schüsselchen, Keil und Antilopenfell, Mörser und Stöfsel, groſsen und kleinen Mahlstein. Das sind zehn. Denn aus zehn Silben besteht das Metrum Virāj; virāj (d. h. »glänzend«) ist aber auch das Opfer; dadurch eben macht er das Opfer der Virāj ähnlich. Paarweise aber holt er sie deshalb, weil ja doch ein Paar Kraft bedeutet; wo zwei etwas unternehmen, da ist nämlich Kraft dabei. Ein Paar stellt aber auch Paarung und Fortpflanzung dar; so wird also (durch das paarweise Herbeiholen der Opfergeräte) Paarung und Fortpflanzung befördert.« (Śat. I, 1, 1, 22.)

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