Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s7.74
Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s7.74
- Language
- German
v1.c8.s7.74
»Indem er im Begriffe ist, hinaufzusteigen, redet er seine Frau mit den Worten an: ,Frau, wir wollen zum Himmel hinaufsteigen,‘ und die Frau erwidert: ,Ja, wir wollen hinaufsteigen.‘ Der Grund, weshalb er seine Frau so anredet, ist der: Sie, die Frau, — das ist ja fürwahr seine eigene Hälfte; solange er daher keine Frau hat, so lange pflanzt er sich nicht fort, so lange ist er kein ganzer Mensch; wenn er aber eine Frau hat, dann pflanzt er sich fort, dann ist er ganz. ,Als ein ganzer Mensch will ich diesen Weg (zum Himmel) gehen,‘ denkt er; darum redet er seine Frau so an.« (Śat. V, 2, 1, 10.)
Cites (1)
- Śatapathabrāhmaṇa — Yājñavalkya & Śāṇḍilya (Vedic teacher), Sanskrit