Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s7.79
Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s7.79
- Language
- German
v1.c8.s7.79
»Dann kehrt der Pratiprasthātar² (zu dem Ort, wo die Gattin des Opferers sitzt) zurück; und indem er im Begriffe ist, die Gattin hinaufzuführen³, fragt er sie: ‚Mit wem hältst du es?‘ Denn fürwahr, eine Frau begeht eine Sünde gegen Varuṇa, wenn sie, während sie dem einen gehört, es mit einem anderen hält. Weil er denkt: ‚Daſs sie mir nur nicht mit einem Stachel im Herzen opfert!‘ deshalb fragt er sie. Dadurch, daſs man eine Sünde bekennt, wird sie ja geringer; denn sie wird zur Wahrheit. Deshalb eben fragt er sie. Was sie aber nicht eingesteht, das gereicht ihren Verwandten zum Unheil.« (Śat. II, 5, 2, 20.)
Cites (1)
- Śatapathabrāhmaṇa — Yājñavalkya & Śāṇḍilya (Vedic teacher), Sanskrit