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Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s8.24

Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s8.24

Language
German

v1.c8.s8.24

¹ So heiſst es in der Āruṇeya-Upaniṣad 2 (Deussen, Sechzig Upanishads des Veda, S. 693), daſs der Waldeinsiedler von allen Veden nur das Āraṇyaka und die Upaniṣad hersagen soll. Auch Rāmānuja (Sacred Books of the East, Vol. 48, p. 645) erklärt die Erwähnung von Opferzeremonien in den Āraṇyaka-artigen Anfängen der Upaniṣads damit, daſs sie im Walde studiert werden muſsten. Vgl. auch Max Müller, History of Ancient Sanskrit Literature, p. 313 ff. Nach H. Oldenberg (Die Hymnen des Rigveda I, Berlin 1888, S. 291) freilich wären die Āraṇyakas so genannt, weil sie »um ihrer höheren mystischen Heiligkeit willen vom Lehrer dem Schüler im Walde statt im Dorf« mitgeteilt wurden. Möglich ist es ja, daſs auch der Unterricht in diesen Texten im Walde stattfand (was man aus Śāṅkhāyana-Gṛhyasūtra II, 12, 11 f. vielleicht schlieſsen darf).

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