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Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s9.38

Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s9.38

Language
German

v1.c8.s9.38

»‚Yājñavalkya,‘ sagte er, ‚wenn nach dem Tode dieses Menschen hier seine Stimme in das Feuer eingeht, sein Atem in den Wind, sein Gesicht in die Sonne, sein Denkorgan in den Mond, sein Gehör in die Weltgegenden, sein Leib in die Erde, seine Seele (Ātman) in den Äther, seine Leibhaare in die Kräuter, seine Haupthaare in die Bäume und sein Blut und Samen im Wasser niedergelegt wird, — wo ist dann dieser Mensch?‘ ‚Nimm mich bei der Hand, mein Lieber!‘ sprach Yājñavalkya. ‚Ārtabhāga, wir beide wollen davon wissen; nicht gehört diese unsere Angelegenheit unter die Leute.‘ Und die beiden gingen hinaus und beredeten sich miteinander; und die Tat war es, wovon sie sprachen; die Tat war es, die sie priesen. Gut, fürwahr, wird er durch gute Tat, böse durch böse Tat«²).