Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s9.57
Geschichte der indischen Litteratur v1.c8.s9.57
- Language
- German
v1.c8.s9.57
»Was uns, o Tod, gegönnt an Kraft der Sinne,
Die Sorge für das Morgen macht es welken.
Auch ganz gelebt, ist doch nur kurz das Leben.
Behalte deine Wagen, Tanz und Spiele.
Durch Reichtum ist der Mensch nicht froh zu machen!
Wen lockte Reichtum, der dir sah ins Auge?
Laſs leben uns, solang es dir genehm ist!
Als Gabe aber wähle ich nur jene. . . .
Worüber jener Zweifel herrscht hienieden,
Was bei dem groſsen Hingang wird, das sag uns;
Der Wunsch, der forschend dringt in dies Geheimnis,
Den wählt, und keinen andern, Naciketas.«