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Geschichte der indischen Litteratur v1.c9.s2.32

Geschichte der indischen Litteratur v1.c9.s2.32

Language
German

v1.c9.s2.32

„Wer einem vedakundigen, hochgelehrten Brahmanen einhundert Kühe mit vergoldeten Hörnern schenkt, und wer täglich die heiligen Erzählungen des Bhāratagedichtes hört — die beiden erwerben sich gleiches (religiöses) Verdienst.“
„Ein Siegesspruch ist ja dieses Erzählungswerk: ein König, der zu siegen wünscht, soll es hören, und er wird die Erde erobern und die Feinde besiegen.“
„Dies ist ein heiliges Lehrbuch der Moral (dharma); dies ist das beste Lehrbuch des praktischen Lebens (artha), und auch als ein Lehrbuch der Erlösung (mokṣa)¹ ist es von dem unermeſslich weisen Vyāsa vorgetragen worden.“
„Jegliche Sünde, sei sie in Taten, Gedanken oder Worten begangen, weicht alsbald von dem Mann, der dieses Gedicht anhört.“
„In drei Jahren hat der Asket Kṛṣṇa Dvaipāyana, täglich (zur Verrichtung seiner Andachts- und Buſsübungen) sich erhebend, diese wunderbare Erzählung, das Mahābhārata, verfaſst. Was in bezug auf Moral, in bezug auf das praktische Leben, in bezug auf Sinnengenuſs und in bezug auf die Erlösung¹) in diesem Buche steht — das gibt es anderswo; was hier nicht steht, das gibt es nirgends in der Welt.“

Cites (1)